Global Killer

Global Killer

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Asteroiden, Meteoroiden und Kometen sind im Prinzip dasselbe, unterscheiden sich jedoch in Größe, Zusammensetzung und Erscheinungsbild. Nachdem ich am vergangenen Dienstag den Perseidenschauer beobachten war, kam ich wieder auf den Geschmack mich etwas mit Astronomie zu beschäftigen. Wir wissen, dass die Erde ständig unter dem Beschuss von kleineren und größeren Objekten steht, das Thema wurde vor allem 1998 mit den zwei Kinofilmen Deep Impact und Armageddon in der Öffentlichkeit bekannt.

Doch wie sieht die Bedrohungslage wirklich aus und was unternimmt man dagegen?
Zuerst ein Blick in die Vergangenheit. Es gibt Spuren von verheerenden Katastrophen, die berühmteste ist wohl die sogenannte KT-Grenze (Kreide-Tertiär-Grenze) Eine auffällige, weltweit vorhandene Schicht des, ansonsten eher seltenen Edelmetalls Iridium, was in hohem Anteil auf Asteroiden vorkommt. Man vermutet, dass durch die Folgen dieses sogenannten Global Killer ein Massensterben ausgelöst wurde. Man schätzt die Größe des Objekts auf etwa 10km, welches vor ca. 65 Millionen Jahren einschlug und vermutlich die Herrschaft der Dinosaurier beendete und das Zeitalter der Säugetiere einläutete. Man geht davon aus, dass etwa ab einer Größe von 1500 Metern, ein Einschlag globale Auswirkungen hat, allerdings kommt es auch auf Zusammensetzung, Einschlagswinkel und Einschlagsort an.

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asteroid2Liegts daran, dass ich vermehrt auf Astronews achte, das Jahr der Astronomie ist oder gibt es in letzter Zeit wirklich eine vermehrte Meldung von Asteroiden und Meteoren?

In einer Entfernung von nur rund 70.000 Kilometern ist am Montag ein neu entdeckter Asteroid an der Erde vorbeigerast.

Den Durchmesser des Brockens mit der Bezeichnung 2009 DD45 schätzen Forscher auf 21 bis 47 Meter, wie die US-Weltraumbehörde Nasa auf ihrer Internetseite mitteilte. Dies entspricht etwa der Größe des Asteroiden, der mit dem sogenannten Tunguska-Ereignis vom 30. Juni 1908 in Zusammenhang gebracht wird. Quelle: sueddeutsche.de

In nahezu jedem Interview der Massenmedien erklären Kometen- und Asteroidenforscher immer wieder, dass ein Treffer eines verheerenden Brockens aus dem All der Erde innerhalb der nächsten 200 Jahre wahrscheinlich nicht bevorstehe. Doch immer wieder werden potentiell gefährliche Himmelskörper nur wenige Wochen gar oder Tage vor ihrem erdnächsten Punkt entdeckt. So auch gestern, als ein bis zu 50 Meter großer Brocken in nur 72.000 Kilometern an der Erde vorbeizog – entdeckt wurde er erst zwei Tage zuvor. Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell

Tja da hatten wir nochmal Glück :)

Ein greller Lichtblitz hat am Samstagabend den Himmel über weiten Teilen Norddeutschlands erleuchtet. Um kurz nach 20 Uhr meldeten sich zahlreiche Menschen bei Polizeistationen und Radiosendern in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Sie berichteten von einem bläulich-grünen Leuchten, das die Atmosphäre für einige Sekunden taghell erfüllte.

“Danach gab es ein dumpfes Grollen, und ich spürte einen Druck auf der Brust”, sagte eine Augenzeugin in Rostock. Ein Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz sagte: “Es war wahrscheinlich ein Meteorit. So wären jedenfalls die Druckwelle und der Knall zu erklären.”

Quelle: http://www.n24.de/news/newsitem_4530861.html
Durch die hohen Geschwindigkeiten, die beim Eintritt in die Gasatmosphäre unseres Planeten auf ein Objekt wirken bricht der Meteor je nach Zusammensetzung in mehrere Einzelfragmente auseinander. In einigen Fällen sind finale Detonationen am Endpunkt der Flugbahn, nur wenige Kilometer über der Erdoberfläche belegt. Beim jüngsten Fall könnte es sich um so eine Detonation handeln. Auf dem Video ist zu sehen wie der Meteor die oberen Atmosphärenschichten durchdringt und als er auf die tieferen Schichten tirfft, erkennt man ein deutliches Aufleuchten.
“Kurz nach dem Durchgang dieses Objektes gab es einen Knall vom Himmel her. Dies bedeutet, dass das Ding aus dem All, bis in die Luftschichten herabkam”
Der Knall selbst, kann allerdings auch das Durchbrechen der Schallmauer gewesen sein, und weist alleine nicht auf eine Detonation in der Luft hin.
Es gibt eine Theorie die besagt, dass das Tunguska-Ereignis durch den Eintritt eines Steinasteroiden oder Kometen von geringer Dichte und einem Durchmesser von 30 bis 80 Metern, der etwa fünf bis vierzehn Kilometer über dem Boden explodierte, verursacht wurde.

PS: Ich frag mich gerade was das immer für Leute sind die bei der Polizei anrufen wenn sie so etwas sehen :D



Zum Vergleich habe ich bei Youtube, 4 Videos von ähnlichen Ereignissen gefunden;

Weiterführende Links:
  • http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,601898,00.html
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Meteorit

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