11. August 2009 - Perseiden

11. August 2009 - Persiden

Es ist wieder so weit, 2009 erreichen die Perseiden ihr Maximum am Abend des 12. August.
Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen Ende der Abenddämmerung und Mitternacht, wo der tiefstehende Mond die Beobachtung noch wenig stört. Die Perseiden bestehen aus den Auflösungsprodukten des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn immer um den 12. August die Staubspur, die dieser Komet im All hinterlassen hat. Die Staubteilchen rasen dabei mit hoher Geschwindigkeit in die Atmosphäre und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten. Die Sternschnuppe ist daher nicht das verglühende Staubkorn selbst, sondern besteht aus „heißer Luft“.

Ein greller Lichtblitz hat am Samstagabend den Himmel über weiten Teilen Norddeutschlands erleuchtet. Um kurz nach 20 Uhr meldeten sich zahlreiche Menschen bei Polizeistationen und Radiosendern in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Sie berichteten von einem bläulich-grünen Leuchten, das die Atmosphäre für einige Sekunden taghell erfüllte.

“Danach gab es ein dumpfes Grollen, und ich spürte einen Druck auf der Brust”, sagte eine Augenzeugin in Rostock. Ein Mitarbeiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz sagte: “Es war wahrscheinlich ein Meteorit. So wären jedenfalls die Druckwelle und der Knall zu erklären.”

Quelle: http://www.n24.de/news/newsitem_4530861.html
Durch die hohen Geschwindigkeiten, die beim Eintritt in die Gasatmosphäre unseres Planeten auf ein Objekt wirken bricht der Meteor je nach Zusammensetzung in mehrere Einzelfragmente auseinander. In einigen Fällen sind finale Detonationen am Endpunkt der Flugbahn, nur wenige Kilometer über der Erdoberfläche belegt. Beim jüngsten Fall könnte es sich um so eine Detonation handeln. Auf dem Video ist zu sehen wie der Meteor die oberen Atmosphärenschichten durchdringt und als er auf die tieferen Schichten tirfft, erkennt man ein deutliches Aufleuchten.
“Kurz nach dem Durchgang dieses Objektes gab es einen Knall vom Himmel her. Dies bedeutet, dass das Ding aus dem All, bis in die Luftschichten herabkam”
Der Knall selbst, kann allerdings auch das Durchbrechen der Schallmauer gewesen sein, und weist alleine nicht auf eine Detonation in der Luft hin.
Es gibt eine Theorie die besagt, dass das Tunguska-Ereignis durch den Eintritt eines Steinasteroiden oder Kometen von geringer Dichte und einem Durchmesser von 30 bis 80 Metern, der etwa fünf bis vierzehn Kilometer über dem Boden explodierte, verursacht wurde.

PS: Ich frag mich gerade was das immer für Leute sind die bei der Polizei anrufen wenn sie so etwas sehen :D



Zum Vergleich habe ich bei Youtube, 4 Videos von ähnlichen Ereignissen gefunden;

Weiterführende Links:
  • http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,601898,00.html
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Meteorit
  • so sah es etwa aus

    so sah es etwa aus

    Abends, ich saß gerade vor dem Fernseher, glaubte ich im Augenwinkel durch das Fenster, etwas hell leuchtendes wahrzunehmen. Als ich hinsah, erblickte ich ein kugelähnliches Objekt mit einem kleinen Schweif, grün leuchtend. Es sah aus wie eine Leuchtkugel aus einer Leuchtpistole. Nach recherchen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich wohl um einen Meteor gehandelt haben muss, der in die Klasse Feuerball/Bolid gehört. Ein Objekt, etwas größer als eine normale Sternschnuppe und mit mehr Leuchtkraft.

    Hier gibt es jede menge Videos, z.t. auch in Farbe:
    http://aquarid.physics.uwo.ca

    Wie man hier lesen kann, stehen wir zur Zeit unter Beschuss durch Orioniden, aber eigentlich sieht man die erst in dem Morgenstunden, da sie aus dem Radiant des Orions kommen und das Sternbild Orion sieht man abends noch nicht. Bin mir da nicht so sicher ob es dann trotzdem einer war, oder nur Zufall. Mal schauen was ich dazu noch rausfinde.


    Powered by Wordpress
    Theme © 2005 - 2009 Frederikm.de | Stormchasing | Photography | Webdesign | Videoedit
    BlueMod is a modification of the blueblog_DE Theme by Oliver Wunder | Layout and Design by FrederikM