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Empfehlenswerte Alben 2012

Da ich gerade etwas auf dem Musik trip bin möcht ich hier einige Alben vorstellen die ich das Jahr 2012 über gehört habe. Drei Alben kommen dabei von der Insel, eins aus Frankreich und eines aus Austrailien. Vorwiegend aus dem Bereich Rock und Elektronic bzw. Mischungen davon. Viel Spaß beim reinhören.

 
 

Two Door Cinema Club – Beacon

Two Door Cinema Club ist eine 2007 in Bangor und Donaghadee in Nordirland gegründete Indierock-Band mit Elektropop-Einflüssen. Mit ihrer zweiten Single “Sun” stürmen sie gerade die Charts. Das gesamte Album ist uneingeschränkt empfehlenswert. Von der BBC wurden sie in die Nominierungsliste Sound of 2010, als die vielversprechendsten Newcomer aufgenommen.

 
 

M83 – Hurry Up, We’re Dreaming

M83 ist eine französische Elektronic/Dreampop-Band. Sie wurde 2000 in Antibes von den beiden Musikern Nicolas Fromageau und Anthony Gonzalez ins Leben gerufen. Die Single „Midnight City“ wurde von laut.de zum Song des Jahres gewählt. Das letzte Lied des Albums “Outro” findet Verwendung im Trailer zum Film Cloud Atlas. Ein sehr schönes Album mit ganzen 22 Tracks.

 
 

The Temper Trap – The Temper Trap

The Temper Trap ist eine australische Rockband aus Melbourne. Ihr Song “Sweet Disposition” findet Verwendung in verschiedenen TV-Werbespots. Aufmerksam wurde ich auf diese Band durch ihr Video “Need Your Love” auf tape.tv. Ihr Stil hört erinnert an Bands wie A-Ha, einfach mal reinhören.

 
 
 

The Tall Ships – Everything Touching

Die Newcomer aus England treten aktuell als Vorband für Nada Surf auf, woher ich auch diese Band kenne. Ein Wikipedia-Eintrag zu ihnen gibt es noch nicht, und auch bei Last.fm sind sie gerade mal so zu finden. Die Tracks aus ihrem Album sind mal rockig, mal ruhiger, mal verträumt mit viel Electroelementen. Diese Band sollte man im Auge behalten.

 
 

The Subways – Money and Celebrity

The Subways ist eine britische Indie-Rock-Band aus Hertfordshire. Ihr rockiger Sound geht schnell ins Ohr, typisch für The Subways die meisten Refrains singt der Frontmann Billy Lunn zusammen mit seiner Bassistin Charlotte Cooper. Auch ihr aktuelles Album Money and Celebrity mischt in den Charts mit. Klare Empfehlung.

Nada Surf – Freiburg Jazzhaus 16. November 2012

Am 16. November 2012 war ich zusammen mit meiner Freundin im Jazzhaus in Freiburg bei einem Konzert der amerikanischen Indie-Rock Band Nada Surf. Neben ihrem aktuellen Album spielten Sie zahlreiche Hits aus ihren 7 Studioalben und rockten das kleine Jazzhaus für ganze 2 Stunden. Als Main-Support hatten Sie die englische Band The Tall Ships mit an Bord, die ihr aktuelles Album “Everything Touching” vorstellten. Ein sehr gelungener Start wie ich finde, von den Jungs wird das bestimmt nicht das letzte gewesen sein was man hören wird. Beim Song “No Snow On The Mountain” von Nada Surf bedankte Sich Matthew bei allen die Klima- oder Umweltwissenschaften studieren und sich für dessen Schutz einsetzen. Der Schlagzeuger Ira Elliot fiel vor allem durch seine mit LED-Beleuchtung blinkende Spielzeugpistole auf. Daniel Lorca scheute nicht davor mal eben vor dem Konzert durchs Jazzhaus zu laufen und mit dem ein oder anderen Fan ein Bild zu machen. Matthew Caws, der Frontman von Nada Surf twitterte nach dem Konzert: “freiburg, that was nuts! you made this band very happy ” und das wars in der Tat.

Stormchasing 30. Juni 2012 (Ringsheim/Rust)

Samstag den 30.06.2012. Ein Tiefdrucksystem über Westeuropa lenkt schwül-heiße Luft nach Baden-Württemberg. Der Deutsche Wetterdienst gab folgende Warnung heraus:

Ab dem Spätnachmittag lebt die Gewittertätigkeit erneut auf und es ist örtlich mit Unwettern zu rechnen. Dabei kann es zu Platzregen um 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagelschlag teilweise mit mehr als 4 cm Durchmesser und Böen zwischen 90 und 120 km/h kommen, dabei ist auch vereinzelt ein Tornado nicht auszuschließen.

Estofex Level 3

GFS Karten:

CAPE und LI

Bodendruck und Aeq. Pot. T.

Taupunkt

Aufzug der Front

Gegen 22 Uhr erreichte die Gewitterfront die französische Grenze bei Rust. Aufgrund der Hagelwarnung positionierten wir uns in der Nähe einer Tankstelle bei Ringsheim. Die Fotos wurden mit Blickrichtung nach Rust aufgenommen. Dabei konnten wir mehrere Blitzeinschläge beobachten. Der Aufzug war sehr imposant. Als wir ankamen, war es schon fast zu spät um die Kamera aufzubauen. Die Front nährte sich mit hoher Geschwindigkeit die Blitzfrequenz war hoch. Da die Zelle in Richtung Süd-Osten zog, wurden wir nur gestreift und vom Niederschlag verschont. Die Ansicht auf das Gewitter war daher umso besser.

Frontaufzug

Panorama

Frontaufzug 2

Crawler

Crawler

Crawler

Bachelor of Science

Halt Stopp! Ich habe gehört, man soll am Anfang eines Artikels immer ein bisschen über die Zeit philosophieren. Denn Rückblicke sind angesagt, in einer Zeit wo alles immer schneller und vernetzter wird. Gehör ich schon zur Turbogeneration? Turboabitur – Turbostudium – Turboerwachsen? Ich hatte glücklicherweise noch das Vergnügen 13. Jahre zu Reifen. Nachdem ich 2007 das Abitur gemacht hatte wurde ich gleich im Anschluss für neun Monate zur Bundeswehr eingezogen.

Da wird mir doch gerade bewusst; ich gehör jetzt schon zum alten Eisen! Denn den Grundwehrdienst gibt es nicht mehr und reif für die Hochschule ist man heute schon nach 12. Jahren. Die kommenden Generationen werden 2 Jahre früher fertig sein als ich. Fragt sich nur Fertig womit?
Ich bin jedenfalls froh, noch etwas Zeit gehabt zu haben, Zeit um Erfahrungen zu sammeln und sich Gedanken zu machen. Deswegen wusste ich auch, nach der Bundeswehr mach ich was mit Medien. Agent Smith war der Ansicht es ist unausweichlich, denn meine Affinität zur Fotografie, Film und Co. war viel zu hoch.

So bewarb ich mich im Sommer 2008 für den Studiengang Medien und Informationswesen an der Hochschule Offenburg. Doch wie das Schicksal manchmal seine Wege geht, wurde ich für diesen Studiengang nicht angenommen. Allerdings wurde mir von der Hochschule der Studiengang Verfahrenstechnik empfohlen.
Ich sollte also Ingenieur werden?! Zugetraut hab ich mir das anfangs nicht. Naturwissenschaften waren zwar meine Stärken im Abi mit Erdkunde und Biologie als Leistungskursen. Mit der Mathematik konnte ich mich bis dato aber nicht wirklich anfreunden. Doch dies sollte sich im Verlaufe des Studiums ändern.
Ich glaube Mathematik war mir zu Schulzeiten einfach zu theoretisch. In Physik hatte ich sehr gute Noten, in Mathe hing ich mit befriedigend hinterher. Jemand meinte dann mal zu mir “du kannst es zwar anwenden aber verstehst es nicht”. Ich denke, wer Mathe im tiefsten Verstehen will der soll Mathematik Studieren gehen. Wer Mathematik als hilfreiches Werkzeug kennen lernen will, um Probleme in der realen Welt zu lösen, der sollte Ingenieur werden. Die Welt braucht auf jedenfalls beides. Theoretiker die den Ingenieuren die Formeln bereitstellen und kreative Köpfe die aus den Formeln was sinnvolles herstellen.

Bahnbrechend in meiner Beziehung zur Mathematik war der Satz einer Professorin im Vorbereitungskurs zu Beginn des Studiums: “Jeder kann Mathematik! Es gibt kein ‘ich bin nicht gut in Mathe’, ‘Mathe liegt mir nicht’, bla bla bla, jeder kann Mathematik!! Alles nur eine Sache der Übung, Mathe ist erlernbar, manche brauchen vielleicht etwas länger, aber Jeder kann Mathematik!” Motivation lautet das Stichwort! Motivation und Selbstvertrauen. Das ist das was mir gefehlt hat.

Im Oktober 2008 begann ich schließlich mein Studium der Verfahrenstechnik an der Hochschule Offenburg. Heute sieben Semester danach sitze ich schließlich hier und blicke zurück. Ich habe nicht nur meinen Abschluss in der Hand sondern auch schon einen Job. Von ehemals 74 Komilitonen sind 36 übrig geblieben und nur 9 von 36 haben es in Regelstudienzeit durchgezogen. Es macht mich schon Stolz unter diesen 9 zu sein, in einem Studiengang für den ich mich nicht beworben habe und den ich mir nicht zugetraut habe. In den 7. Semestern bin ich nur ein einziges mal durch eine Prüfung geflogen.

Vielleicht war es einfach unausweichlich oder doch einfach nur Zufall. Meiner Meinung nach, ist für ein erfolgreiches Studium am wichtigsten, dass man sich immer wieder aus neue für etwas begeistern kann. Ich habe immer versucht das Interessante, das Nützliche an einem Thema zu finden und mich so motiviert. Geht man mit dieser Denkweise an etwas heran steht einem Alles offen. Natürlich gibt es auch manche Durststrecken, aber ich war ja nicht umsonst beim Bund. Alle Zutaten für ein erfolgreiches Studium. Nun kann der nächste Lebensabschnitt beginnen. :)

PS: Für alle die jetzt denken oh nein, jetzt hat er ja gar nichts mehr mit Medien zu tun, der arme. Nein so ist es nicht. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Job. Denn beruflich habe ich mich nebenbei auf 3D-CAD im Anlagenbau spezialisiert, hierbei modeliere ich mit Autodesk Inventor und visualisiere mit 3Ds Max Design. Wenn ich also nicht mit der Verfahrenstechnik beschäftigt bin, setzte ich 3D-Modelle mit Hilfe von Mental Ray ins rechte Licht. Vielschichtiger und kreativer hät ichs mir kaum vorstellen können.

In diesem Sinne.
B. Sc. Frederik Mussler

  1. badische-zeitung.de/offenburg/
  2. baden-online.de/news
  3. hs-offenburg.de/en/news
  4. Liste der Absolventen – baden-online.de

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus dem Studium:

Blitzeinschlag gefilmt! 03. April 2012

Unverhofft kommt oft! Es lohnt sich halt doch die Kamera für ein Gewitter aufzustellen. Ich beobachte, fotografiere und filme seit 2004 Gewitter, doch bis jetzt hatte ich noch nie Glück einen Blitzeinschlag zu filmen. Heute war es endlich so weit :-)

Blitzeinschlag: Frame 2142
Donner: Frame 2315

Abstand: 173 frames / 24 fps = 7,208 sec * 343 m/s = 2472 Meter

Eine Analyse des Einschlagsortes zeigt, dass der Einschlag in unbesiedeltem Gebiet erfolgt ist. Entweder es hat in ein Baum oder einen Strommast eingeschlagen. Durch die kurze Spannungsspitze schlateten sich einige elektrische Geräte ab wie z.B. unser Fernseher.



Update: 4. April 2012:
Baden Online berichtet von diesem Gewitter und schreibt, dass in Teilen Kippenheims durch einen Einschlag in eine Hochspannungs-Leitung für 20 Minuten der Strom ausgefallen ist. Dies passt sehr gut zu meinen Beobachtungen. Bei uns fiel der Strom allerdings nicht aus.

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