Daten des Fermi-Satelliten verwirft Theorien

fermiZitat Wikipedia vom 02.11.2009:

”Grenzen zwei durchsichtige Medien aneinander, so bewirkt die unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit beider Medien die Brechung des Lichts an der Grenzfläche. Da die Lichtgeschwindigkeit im Medium auch von der Wellenlänge des Lichtes abhängt, wird Licht unterschiedlicher Farbe unterschiedlich gebrochen und weißes Licht spaltet in seine unterschiedlichen Farbanteile auf. Dieser Effekt lässt sich z.B. mit Hilfe eines Prismas direkt beobachten.”

Der Fermi-Satellit bestätigt, Photonen aus 7,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung treffen gleichzeitig ein. Die Lichtgeschwindigkeit ist unabhängig von der Wellenlänge (im Vakuum). Diese Beobachtung bestätigt Einsteins Relativitätstheorie. Zugleich entsteht dadurch auch ein Problem für einige Theorien die die Gravitation quantenphysikalisch beschreiben. Viele Ansätze sagen voraus, dass der Raum auf Planck-Länge (10^-35m) eine schaumige bzw. körnige Struktur aufweist.

Die Theorien postulierten, dass dies einen Einfluss auf die Ausbreitung elektrischer Strahlung habe, je kleiner die Wellenlänge – also je höher die Energie – desto stärker würde die Strahlung die Struktur des Raumes spüren und dadurch langsamer werden. Wenn dem so wäre, dann könnte das nur über kosmische Entfernungen zu messbaren Differenzen beim Eintreffen der Strahlung auf der Erde führen.

In einem Gammastrahlungsausbruch fanden die Wissenschaftler am Fermi hinweise. Doch die Photonen trafen fast gleichzeitig ein. Die Lichtgeschwindigkeit kann damit zwischen diesen Energien höchsten um den 100 millionsten millionsten Teil voneinander abweichen. Dieses Ergebnis spricht nach Ansicht der Forscher dafür, dass die Lichtgeschwindigkeit auch im Bereich der Planck-Länge unabhängig von der Wellenlänge ist. Ein Forscher (Michelson) äußerte sich dazu wie folgt: “Damit müssen wir alle neuen Theorien der Gravitation verwerfen, die eine starke Energieabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit vorhersagen”.

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